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Die statistische Auswertungsstelle für Ski-Unfälle (ASU) gibt Aufschluss über Zahl und Art der Unfälle auf Pisten. Aus diesen gesammelten Daten werden Methoden und Maßnahmen zur Unfallverhütung abgeleitet.

Projektbeschreibung

Seit mehr als vier Jahrzehnten erstellt die Auswertungsstelle für Skiunfälle (ASU Ski) der ARAG Allgemeine Versicherungs-AG eine jährliche Analyse von Unfall- und Verletzungsdaten im alpinen Skisport. Diese weltweit einzigartige Statistik stützt sich auf die Meldungen der DSV aktiv-Mitglieder und bietet damit eine fundierte Grundlage, um Entwicklungen und Trends hinweg nachzuverfolgen. Trotz eines leichten, langfristigen Rückgangs der Mitgliederzahlen zeichnet sich das befragte Erhebungskollektiv durch seine bemerkenswerte Stabilität aus. 

Ziel

Die DSV aktiv-Gemeinschaft sowie die Stiftung Sicherheit im Skisport (SIS) tragen seit Jahren dazu bei, dass die ASU Ski Analysen regelmäßig erstellt und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit sorgt dafür, dass sowohl Expert:innen als auch die interessierte Öffentlichkeit stets aktuelle und präzise Informationen zur Unfallentwicklung erhalten. Die Ergebnisse machen deutlich, dass die Prävention von Verletzungen im alpinen Skisport weiterhin höchste Priorität haben muss. Zwar liefern die Zahlen wertvolle Erkenntnisse über das Unfallgeschehen, doch der Schlüssel zur Verbesserung liegt in präventiven Maßnahmen, die gezielt Verletzungen verhindern oder zumindest deren Schweregrad reduzieren. 

Kernaussagen der ASU-Unfallanalyse

In der Saison 2024/2025 ist die Anzahl verletzter Skifahrer*innen erneut angestiegen.
Hochgerechnet mussten zwischen 51.000 und 53.000 Skisportler*innen ärztlich
behandelt werden. Damit setzt sich der steigende Trend nach den Coronasaisons mit äußerst geringen Skiunfallzahlen fort und die Zahlen liegen wieder analog zur Vorcoronasaison. Dies ist trotz eines langfristigen Rückgangs um gut 48 Prozent im Vergleich zur Basis-Saison
1979/80. Anlass, noch stärker auf Prävention zu setzen.

Resultierend aus dem Anstieg der Unfallzahlen hat sich auch das Risiko für stationäre
Behandlungen erhöht. In der Saison 2024/2025 mussten 2,03 von 1.000 Skifahrer*
innen stationär im Krankenhaus behandelt werden, nach 1,73 pro 1.000 in der
Vorsaison. Hochgerechnet entspricht dies 8.400 bis 8.600 stationären Behandlungen.
Der Anteil der stationär Behandelten stieg von 57 auf 62,4 Prozent.

Knieverletzungen stellen weiterhin die häufigste Verletzungsart dar. Obwohl ihr
Anteil an allen Verletzungen leicht zurückging, stieg das Verletzungsrisiko auf 3,32
pro 1.000 Skifahrer*innen und erreichte damit den höchsten Wert seit zehn Jahren.
Deutliche Anstiege zeigen sich zudem bei Rumpf-, Hüft- und Oberschenkelverletzungen
sowie bei Unterarm- und Handverletzungen. Schulter- und Oberarmverletzungen
bleiben auf hohem Niveau stabil.

Das Risiko für Kollisionsunfälle mit Verletzungsfolgen erreichte in der Saison
2024/2025 mit 1,90 Kollisionen pro 1.000 Skifahrer*innen den höchsten Wert seit
der Basis-Saison 1979/80. Der Anteil der Kollisionsverletzungen an allen Skiverletzungen
liegt bei 20,84 Prozent geringfügig unter dem Vorjahreswert.

ASU-Unfallanalysen früherer Jahre:

ASU-Unfallanalyse 2023/2024

ASU-Unfallanalyse 2022/2023

ASU-Unfallanalyse 2021/2022

ASU-Unfallanalyse 2019/2020

ASU-Unfallanalyse 2018/2019

ASU-Unfallanalyse 2017/2018

ASU-Unfallanalyse 2016/2017

ASU-Unfallanalyse 2015/2016

ASU-Unfallanalyse 2014/2015

ASU-Unfallanalyse 2013/2014 

ASU-Unfallanalyse 2012/2013

ASU-Unfallanalyse 2011/2012

ASU-Unfallanalyse 2010/2011

ASU-Unfallanalyse 2009/2010

ASU-Unfallanalyse 2008/2009

ASU-Unfallanalyse 2007/2008

ASU-Unfallanalyse 2006/2007

ASU-Unfallanalyse 2005/2006

ASU-Unfallanalyse 2004/2005

ASU-Unfallanalyse 2003/2004