STIFTUNG SICHERHEIT IM SKISPORT
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ASU-Unfallanalyse - Zahlen und Trends

Die statistische Auswertungsstelle für Ski-Unfälle (ASU) gibt Aufschluss über Zahl und Art der Unfälle auf Pisten.


Aus diesen gesammelten Daten leiten wir Methoden und Maßnahmen zur Unfallverhütung ab. Dass die Häufigkeit der Unfälle seit Bestehen der ASU kontinuerlich abgenommen hat, ist ein Beleg für den Erfolg unserer gemeinsamen Arbeit.

Verletzungsrisiko steigt trotz schneereichen und langen Winters nur leicht an

42.000 bis 44.000 deutsche Skifahrerinnen und Skifahrer verletzten sich in der Saison 2017/2018. Dies bedeutet einen Anstieg im Vergleich zur Vorsaison um etwa 3%. Es wurden nur solche Unfälle in die Statistik aufgenommen, die eine ärztliche Behandlung zur Folge hatten. Zwar beträgt der Rück­gang im Vergleich zur Basissaison 1979/1980 etwa 57 Prozentpunkte, aber seit mehreren Saisons ist nun ein Anstieg der Unfallzahlen im Skisport messbar. Zumindest der Anstieg in der aktuellen Saison wird auch durch die hohe Zahl der Skier-Days beeinflusst.

Zahl der stationär behandelten Skifahrer/innen steigt ebenfalls

In der Skisaison 2017/2018 wurden 1,78 je 1.000 Skifahrerinnen und Skifahrer nach einem Skiunfall stationär im Krankenhaus behandelt. Dieser Wert lag in der Vorsaison noch bei 1,68. Hochgerechnet wird davon ausgegangen, dass 7.400 bis 7.600 Skifahrerinnen und Skifahrer stationär behandelt wurden.

Risiko für Schulter- und Knieverletzungen steigt nochmals an

Das Risiko für Verletzungen der Knie und Schulter ist im Vergleich zur Saison 2016/2017 gestiegen. So verletzten sich 2,89 von 1.000 Skifahrerinnen und Skifahrern im Bereich der Knie und 2,46 an der Schulter. Bei den Skifahrerinnen beträgt der Anteil der Knieverletzungen besorgniserregende 42,9%. Anders bei den Skifahrern: Hier liegen Knie- und Schulterverletzungen nahezu gleichauf und machen gemeinsam knapp die Hälfte aller Verletzungen aus.

Risiko für Kollisionsunfälle erhöht

Nach wie vor stark verbesserungswürdig ist die Situation bei den Kollisionsunfällen: Ein nochmaliger Anstieg gegenüber der Vorsaison führt zu nunmehr 1,21 Kollisionsunfällen je 1.000 Skifahrerinnen und Skifahrer. Somit werden 16% der Verletzungen im Skisport durch Kollisionen (mit)verursacht.

Mehr Informationen zur ASU-Unfallanalyse 2017/2018

ASU-Unfallanalyse 2016/2017

ASU-Unfallanalyse 2015/2016

ASU-Unfallanalyse 2014/2015

ASU-Unfallanalyse 2013/2014

ASU-Unfallanalyse 2012/2013

ASU-Unfallanalyse 2011/2012

ASU-Unfallanalyse 2010/2011

 

ASU-Unfallanalyse 2009/2010

ASU-Unfallanalyse 2008/2009

    ASU-Unfallanalyse 2007/2008

         ASU-Unfallanalyse 2006/2007

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